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Hilfe! Meine Freunde setzen mich unter Druck. |
| Was soll ich tun? |
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| Ich glaube, wir alle verhalten uns manchmal wie ein Chamaeleon. Dieses kleine Reptil verändert sein Aussehen immer so, dass es genau in seine Umgebung passt. Auch wir wollen gerne so sein, wie alle anderen. Wir hören dieselbe Musik, tragen dieselben Klamotten, kaufen uns dasselbe Handy und vieles mehr…. Wir tun das, weil wir akzeptiert sein wollen. Wir haben Angst, verlacht und abgelehnt zu werden. Deshalb ist es für uns so schwer, „Nein” zu sagen, wenn Freunde uns bedrängen mitzumachen. Und wir merken dabei nicht, dass wir uns auf einen schlechten Handel eingelassen haben: Um angenommen zu sein, passen wir uns an. |
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Die Bibel warnt uns davor |
Irrt euch nicht: Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten. 1. Korinther 15 Vers 33. |
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| Lass mich dir die Geschichte von Jenny erzählen. |
| Ihre Freunde hatten entschieden, zusammen etwas trinken zu gehen. Jenny war noch nie daran interessiert gewesen, lange auszubleiben oder Alkohol zu probieren. Trotzdem ging sie mit. Ihr fehlte einfach der Mut, “Nein” zu sagen. |
| Die Jugendlichen fuhren herum, blieben an einer abgelegenen Landstraße stehen und betranken sich dort. Dann schlug einer von ihnen ein Spiel vor. Sie nannten es: „Wer Angst hat, fliegt raus“. [Oder: „Angsthasen fliegen raus“]Vielleicht kennt ihr dieses verrückte Spiel: Zwei Autos fahren mit Höchstgeschwindigkeit direkt aufeinander zu. Wer das Lenkrad zuerst herumreißt, ist der Angsthase und hat verloren. |
| Aber an diesem Abend lenkte keins der beiden Autos zur Seite… In dem schrecklichen Unfall, der dann geschah, starben Jennys Freunde. Alle! Nur sie überlebte – für den Rest ihres Lebens entstellt und gelähmt. |
| Eigentlich hatte Jenny die Party verlassen wollen. Immer wieder hatte sie mit dem Gedanken gespielt. „Ob ich einfach jemanden frage, der mich nach Hause fährt…?“ Aber sie hatte Angst davor, was ihre Freunde von ihr denken würden. Nicht einmal, als das tödliche Spiel schon im Gang war und sie furchtbare Angst hatte, nahm sie den Mut zusammen, zu fragen, ob sie aus dem Auto aussteigen könnte. Stellt dir das vor! So stark kann der Druck sein, den eine Gruppe ausübt, in der alle dasselbe tun. Das ist Gruppenzwang. |
| Die beiden Autos hatten es zwei Mal geschafft, einander in letzter Sekunde auszuweichen, bevor sie dann doch zusammenprallten. Jenny hatte gewusst, dass ihr Leben in Gefahr war. Sie hatte mehrere Male die Gelegenheit gehabt, auszusteigen. Und trotzdem hat sie lieber ihr Leben riskiert als ihre Freunde zu verlieren. Bestimmt war Jenny nicht die einzige gewesen. Die meisten ihrer Freunde haben sicherlich genauso viel Angst gehabt wie sie. Aber auch sie wollten nicht verlacht und ausgestoßen werden. Sie waren keine durchgedrehten Typen, die anderen etwas antun. Ihr Fehler war, dass sie dem Gruppendruck nachgegeben haben. Es war ein Fehler mit schweren Folgen. |
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Hast du dir einmal überlegt, welche Folgen dein Tun oder Lassen haben kann? |
| Lies Psalm 1,1-3 und fülle die Lücken aus: |
Halte dich fern von
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(Vers 1) |
Halte dich an
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(Vers 2) |
Und du wirst
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(Vers 3) |
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| Nehmt euch doch die folgenden Dinge ganz bewusst vor: |
| „Ich möchte selbst die Kontrolle über mein Denken, meinen Körper und mein Leben behalten. Denn Gott hat mir die Verantwortung dafür gegeben. Wenn es um richtiges Verhalten, um Gehorsam gegen Gott, um meinen Fleiß in der Schule und meine Gesundheit geht, werde ich mir von keinem meiner Freunde vorschreiben lassen, was ich tue oder lasse. Auch nicht, wenn es mir Spaß machen würde. Ich möchte mich nicht um jeden Preis anpassen. Der Preis, Gott ungehorsam zu werden, ist mir zu hoch. Gott ist der wichtigste in meinem Leben. Nur von ihm kann ich den Mut bekommen, in solchen Situationen stark zu bleiben. Ich will ihn bitten, mir dabei zu helfen. Ich will mich an die Vorschriften der Bibel halten und nicht an die von Menschen.“ |
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